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Neues Lied-Singen zum Lobe Gottes

Gotteslob – wie es der Name unseres Gesangbuches ausdrückt – „Gotteslob“ mit unseren Liedern wollen wir Gott loben und seiner gedenken. Bei Liedern, die wir öfters singen, achten wir da immer richtig auf den Text? Überlegen wir uns die Bedeutung? Denken wir daüber nach, wie die Musik den Text ausdrückt? Warscheinlich nicht immer – vielleicht singen wir die Lieder einfach, weil wir sie gut könnnen. Doch jedes gute Lied drückt auf seine eigene Art und Weise eine besondere Botschaft aus. Unser Gotteslob ist eine reiche Fundgrube mit schönen Liedern und mit vielen Liedern, die wir noch gar nicht kennen.

Hier werden einige Lieder vorgestellt, die wir noch nicht kennen und demnächst in unseren Gottesdiensten singen werden. Lassen Sie uns neue Lieder entdecken, sie bewusst erlernen und damit dem Namen unseres Gesangbuchs „Gotteslob“ gerecht werden. Gott loben und seiner gedenken mit neuen Liedern und neuen Worten.

In den Hörbeispielen wird jeweils die erste Strophe einmal vorgesungen und einmal von der Orgel einmal gespielt.

Singen Sie doch einfach mit!

 

– Fällt Ihnen auf, dass das Wort „Heilig“ dreimal vorkommt und jedes Mal musikalisch gesteigert und ausgeschmückt wird? Zuerst zwei Noten, dann drei Noten und beim dritten Heilig sogar vier Noten?

– Erfüllt sind Himmel und Erde: Bei dem Wort Himmel ist die Melodie oben, bei Erde ist die Melodie wieder unten, mit dem tiefsten Ton, der überhaupt vorkommt.

– Hosanna ein großer Sprung von einer Oktave in der Melodie, das verleitet regelrecht zum  mitjubeln

 

– Ein Lied der österlichen Bußzeit, das Notenbild sieht ziemlich schlicht aus, ohne Ausschmückungen oder schnellere Notenwerte.

– Man hat das Gefühl, die Melodie schwebt, das liegt daran, dass es kein typisches Lied in einer Dur oder Molltonart ist.

– Dieses Schweben symbolisiert die Schuld, die Sorgen und die Nöten der Menschen

 

 

 

– Das Lied hat auch keine feste Dur oder Molltonalität, es klingt für unsere Ohren ein bisschen orientalisch.

– Die lose Tonalität kann die Suche und die Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit vermitteln.