JugendZeltlager

Zela Teilnehmerstimmen

Die Mutprobe

(für Sonja, Eva, Martin-Egon, Nati, Savi)

 

1. Vor mir sind nur Kerzen

Und es zittern mir die Knie.

Ach, es bangt in meinem Herzen

-soviel Angst hatt ich noch nie!

 

Umbaassaassa, umbaassaassa, wehoweeee o wehoweeee

 

2.Und die Nati gibt das Zeichen,

jaa jetzt, jetzt muss ich los.

Mein Mut, der muss mir reichen

-mach mir beinah in die Hos!

 

3. Und ich folg dem Kerzenscheine

Immer weiter durch die Nacht

Und ich fühl mich so alleine

Hätt gern mein Teddy mitgebracht.

 

4. Ja der Weg wird immer länger,

doch die Geister bleiben aus

meine Stimmung nicht mehr heiter

habe Angst wie eine Maus.

 

5. Jetzt am Maisfeld angekommen,

wird es plötzlich blitzend hell

und ein Schnappschuss wird genommen,

es ist furchtbar schrecklich grell!

 

6. Ja der Daniel dieser Schurke

Mit nem Foto in der Hand

Isst am liebsten Wassergurke

Und ist außer Rand und Band!

 

7. Ach mein Herz, das bleibt fast stehen

Und ich will hier endlich weg

Doch nur 30 Schritte Gehen

Und bekomm nen Riesenschreck!

 

8. Und nen lauten Knall den tut es,

dies war Michi, dieser Schuft!

Eine kalte Hand, die packt mich,

haltet an mir meine Luft.

 

9. Jetzt kommt Bene ausgerüstet

Mit 2 Maglights in der Hand

eine rote & ne blaue

hockt er dort am Wegesrand!

 

10. Manchmal springt er auf die Leute

Manchmal läuft er hin- und her.

Wittert lang vorher die Beute

Und will mehr und immer mehr!

 

11. Meine Angst wird immer größer,

sehe Rafi mit der Axt!

Und sein Grinsen immer böser

Hat schon Leute umgebracht!

 

12. Dieser mann mit der Kapuze

Steigert meine Angst noch mehr,

renne los wie ein Gestörter,

erreich endlich wieder Teer.

 

13. Plötzlich seh ich eine Leiche

-nein es sind ja noch viel mehr!

Mich erfasst das kalte Grauen

Wird mich nie wieder was trauen.

 

14. Angstvoll geh ich schweigend weiter

Aus den Leichen tropft der Eiter

Aber sie können mir nichts antun,

denn sie müssen ewig ruhn.

 

15. NEIN!!!, was ist denn daas,

oh Schreck, die Leiche lebt!

Unserm Till, dem sieht sie ähnlich,

der mit Panzerband festklebt.

 

16. Oh mir schwinden schon die Sinne,

ich kipp beinah in die Rinne,

schlepp mich mühsam nur noch weiter

Richtung Sicherheit und Leiter.

 

17. Ich schaff’s grad zum nächsten Lichte

Hoffnung hab ich keine mehr.

Dann erblick ich meinen Retter!

Der heißt Jan und kommt schnell her.

 

18. „Savis Workshop“ ist zu Ende

Und man schüttelt sich die Hände

Alle haben es geschafft!!

-Nur Nati hat nicht mitgemacht. 😛
Gedichte:

 

Jährlich plant die Calwer Pfarre

in ein Jugendcamp zu eiern,

und wir fahren mit der Karre

östlich in das große Bayern.

Und wir wohnen nicht in Stuben,

sondern bauen für uns Zelte

und die Mädchen und die Buben

wollten, dass die Freunde gelte.

Darum hielten wir zusammen

halten, gab es einen Schatz.

Gab es hier und da auch Schrammen,

lief es gnädig und gerecht.

Und wir waren eine Bande

‚s gab Zusammenhalt und Trost.

Dass man nicht in Ärger lande,

waren selten wir erbost.

Es gab viele Unternehmen,

viel Gedanken, viele Themen.

Selten musste es sich reiben,

denn es sollte friedlich bleiben.

Abschied gibt es dann schon morgen,

bald sind wir im Bus ohn‘ Sorgen.

 

 

Mein Liebstes, ich liebe dich,

Doch das mit uns geht einfach nicht.

Am liebsten würde ich mit dir ein neues Leben anfangen,

doch das kannst du nicht von mir verlangen.

Mein Herz gehört nur dir,

doch geben wird es nie ein „Wir“.

Ich liebe dich so sehr,

und kann nicht mehr.

Ich muss jemanden anders heiraten,

zufrieden geben musst du dich mit diesem Braten.

 

 

Ich liebe dich unsterblich,

drum ist mein Herz verderblich.

Denn ich bekomm dich nicht!

Ich gier nach deinem Herzen,

die Treue nicht in Sicht.

Ich kann bei dir nicht weilen,

und kann mein Leben nie

mit deinem Leben teilen.

Ich frage mich nicht wie,

denn Hoffnung gibt’s nicht mehr.

Ich komme nicht heraus,

aus meinem Leben schwer.

Mein Lebenslicht ist aus.

 

 

Mei Härz gliäd hell,

doch ben-e kald.

I han me schnell

An dae Härz gralld.

Mae Härz begehrt tae daene Wärm

In Leid an evaarge Aim.

I dääd de so

Das Ende ging leider in der Übersetzung verloren…

 

Überbleibsel des Fahne-Einlös-Liedes nach einem erfolgreichen Überfall

Nach der Melodie von Marmor, Stein und Eisen

 

Wir trauern um die Fahne sehr

dam dam, dam dam

ihr tollen Räuber wart so gut

dam dam, dam dam

 

Ref.:    Fahnenmast und Jurte bricht,

aber unser Widerstand nicht.

Wir woll’n die Fahne gern zurück,

aber bitte in einem Stück!

 

Lied: Im Zeltlager Zwiefalten

Nach der Melodie von Bolle

 

Im Zeltlager Zwiefalten,

da gab es viele Schnaken.

Doch wir alle haben,

sie ohne Zorn ertragen.

Mit Mückenspray und Händen

haben wir sie traktiert.

 

Ref.:    Aber dennoch ham wir alle uns köstlich amüsiert

 

Das Freibad hat zwei Becken

und einen großen Turm,

ein‘ Seestern mit fünf Ecken,

ein‘ Bademeister wie ein Sturm,

die war ‚ne echte Furie

und geradezu blasiert.

Ref.

 

Und wenn mal einer schimpfte,

kam er ins Wütezelt,

wo Bene auch mal impfte,

wenn einer sich geprellt.

Er ist auch vorbereitet,

falls man ein Bein verliert.

Ref.

 

Eine schöne bunte Mischung,

die gab’s in jedem Zelt.

Jeder Teil ne Erfrischung

in unsrer Leiterwelt.

Wenn einer uns mal nervte,

ham wir ihn gut dressiert.

Ref.

 

Die Fahne war das Kleinod,

man hat sie gut geschützt.

Das Anti-Tret und –schlagboot

hat einiges genützt.

Drei von den vielen Räubern

waren wenig talentiert.

Ref.

 

So mancher Leiterspezel

saß gern im Chillerstuhl

und mit den Kreuzworträtseln

fand er sich supercool.

Der Lärm und auch die Teilis,

die wurden ignoriert.

Ref.

 

Es sind nun schon drei Jahre,

dass wir euch singen vor.

Es kräuselt euch die Haare

und quält auch euer Ohr,

doch hat es euch gefallen

und habt ihr’s überlebt,

 

Ref.: dann würden wir uns freuen, wenn ihr uns Süßig gebt

 

© Predl & Hardy

 

Liebesbriefe

 

Geliebte E.!

Die Jahre mit dir im Zela waren die besten 6 Wochen in meinem Leben und es hat so viel Spaß gemacht dich umzuholzen, aber du bist immer wieder aufgestanden und hast gelacht. Am Anfang wurde ich immer von dir umgeholzt, aber durch die Jahre hat sich das ganze geändert. Ich liebe es, wenn du rennst und dabei lachst. So macht für mich jedes Spiel Spaß. Als ich das erste Mal dabei war, wusste ich sofort, dass du meine Lieblingsleiterin wirst, denn mit dir hat man immer Spaß.

Nachts braucht man keinen von Sternen erfüllten Himmel, denn dein Lächeln und deine Augen erleuchten die Nacht. So weiß ich, wenn der Himmel voller Sterne ist, dass du glücklich bist. Dein Charakter ist so einzigartig, so locker, aber auch streng, so viel Lebensfreude habe ich bei keinem anderen Menschen gesehen und das macht dich so einzigartig.

Zum Abschluss wollte ich dir noch sagen, dass ich mich auf die kommenden Jahre mit dir freue, Die werden mindestens genauso gut.

Mit größter Liebe, Dein P.

 

Lieber P.,

trotzdem ich ein Junge bin, finde ich dich faszinierend und daher kann ich nicht anders als dir diesen Liebesbrief zu schreiben und dir zu zeigen, dass du etwas ganz Besonderes bist. Ob du nun trinkst oder schläfst, es ist anders als bei den anderen und dadurch bist du eine Person, die ich als Mädchen verehren würde.

L.

 

Lieber P.,

deine einzigartige Art ist so toll, süß und knuffig und einiges weiteres. Ich weiß, dass die anderen dir auch schon einen Brief geschrieben haben, aber diese Briefe darfst du nicht ernst nehmen, sondern nur diesen, denn ich bin völlig von dir fasziniert! Wenn du jünger wärst, wärst du ganz mein. Egal wie komisch du das hier findest, ein Teil von dem Teil hier ist nur dank meines Vergessens meiner Sachen! Trotzdem!

L.

 

Lieber M.,

der Ausdruck „lieber M.“ ist für dich nicht angemessen, da du so ein perfekter Mensch bist und ich deiner Anwesenheit nicht würdig bin. Trotzdem erträgst du mich dank deiner liebenswürdigen Art. Du bist so stark, lustig und schön, dass so ein einfacher Furz, den du von dir gibst nichts an deiner Attraktivität ändert. Deshalb und weil ich mein Zeug liegen gelassen habe, liebe ich dich!

© L.

 

Liebe H.!

Ich liebe dich und deine coole Art, dein cooles Aussehen und deine schönen Augen. Ich liebe dich schon eine ganze Weile, aber ich habe mich nie getraut, es dir zu sagen.  Ich wäre gern mit dir zusammen und würde alles dafür geben.

Willst du mit mir zusammen sein?
Ja [ ]   Nein [  ]    Vielleicht [  ]
(Kreuze an, was du findest)

In Liebe D.

 

Allerliebste H.,
ich würde dich gern heiraten wie die Prinzessin das mit dem Frosch gemacht hat. Ich gebe dir einen Kuss so süß wie ein Apfel schmeckt, so süß wie du.

Ich liebe dich!

 

Gimme Hope, o Hannah

 

Die Lisa macht die geilsten Spiele
Der Hardy, der singt richtig gut
Der Bene, der ist ein toller Arzt
Doch die Hannah, die macht allen Mut

Der Felix hat die längsten Haare
Der Philipp hat ne Traumfigur
Der Max, der hat nen Dinger aus Stahl
Doch die Hannah hat die schönste Frisur

Refrain:

oh gimme hope, o Hannah
gimme hope, o Hannah
gimme hope, o Hannah for the Zeltlager
gimme hope, o hannah
gimme hope, o hannah
hope for the Hardtsee-Platz

Der Maxi kann den Todesblick
Die Alex, die kann den auch
Die Döni macht sich immer richtig schick
Doch die Hannah hat den geilsten Bauch

Der Chris ist ne geile Schnecke
Die Nette hat ne coolen Freund
Der Michi, der checkt uns um die Ecke
nur die Hannah dreht sich einen Joint

Refrain

Die Isi hat das geilste Lachen
Der Nils hört gerne Rockmusik
Der Philipp, der tut gern Scheiße machen
Doch die Hannah, die hat jeder lieb

Der Tröndle spielt gern mit dem Schlauch
Der Lucas ist ein echter Schatz
Der Simon, der kifft gerne Rauch
Doch die Hannah ist die beste Matratz

Refrain

Die Sandy macht gern Liegestütze
Die Steffi scheint vertrauensvoll
Der Till, der hat ne Schottenmütze
Und die Hannah, die ist richtig toll

Der Körperschorsch kommt nachts zum Stören
Die Nachbarn motzen immer rum
Hase Hans isst gerne Möhren
doch die Hannah furzt sie einfach um

Refrain

© Philipp alias „Checker“ featuring Hartmut alias „ElHardy“. All Rights Reserved.

 

Zeltlagerlied 2014

https://www.youtube.com/watch?v=NUNDPIaCxyA&ab_channel=NoelaniGlueckskeks

 

Sturmnacht

 

Sie erzählten uns, seit sieben Jahren hinge die Fahne am Mast.
Sie erzählten uns, seit sieben Jahren hätte es keiner geschafft!
Sie trugen die Nasen so hoch, fast bis zum Himmel hinauf
Da wuchs in uns die Idee, was die können, können wir auch.
Den ganzen Tag spioniert,
den Weg zehn Mal abmarschiert,
die Lage ausgecheckt
und einen Plan ausgeheckt.
Dann ham wir uns fertig gemacht
und warteten auf die Nacht.
Die Sturmflut für uns kein Hindernis
liefen wir leise und schnell durch den Piss!
Wir liefen ums ganze Lager herum,
durch dichtes Gestrüpp, über stinkenden Dung
und über gefährlichen Stacheldraht.
Bis hin zur Brücke, gleich geht es ab.
Verborgen durch seinen Guilly-Suit
sah den ersten Mann keiner, soweit sogut.
Er kroch dreihundert Meter ganz still durchs Gras(?)
dafür war seine Kleidung ganz nass.
Der zweite war schneller, er ist nicht gekrochen
Ihn hat die Wache als erstes gerochen.
Der Dritte war unser Back-up Plan,
nur leider fehlte ihm der Elan.
Die Nachtwache war zuerst sehr verwirrt.
Was hat dieser Mensch an die Fahne geführt?
Den Zweiten hatten sie jetzt entdeckt,
doch war der Erste ja noch versteckt.
Den Zweiten fragten sie: „Was tust du hier?“
Der Erste dachte: „Die Frage gilt mir!“
Daraufhin wollte der Erste entfliehen,
doch liefen sie nur den Zweiten ziehn.
Sie waren ihm sieben zu einem über
und warfen sich einfach über ihn drüber.
Der Erste lief zum Dritten zurück,
fürs Erste lagen sie im Gestrüpp.
Sie wurden verfolgt auf Schritt und Tritt
nur ein Gedanke: „Sie kommen, oh Shit!“
In wilder Flucht haben sie sich getrennt,
keiner weiß, wohin der andere rennt.
Der Zweite wollte den Ersten nicht hängen lassen,
so musste er sich noch einmal fassen.
Doch als er den Fahnenmast sah,
da wurde es ihm schlagartig klar:
Die Fahne so hoch kann niemand kriegen,
heute Nacht werden wir unmöglich siegen.
Am Feuer unterhielten wir uns dann ganz nett,
den Dritten fanden wir schlafend im Bett!
Jetzt tragt ihr wieder die Nasen hoch,
denn was wir konnten, das konntet ihr auch.

 

©Till und Jan

 

Zela – Lied 2016 (Melodie von Marmor, Stein und Eisen bricht)

Jedes Jahr stehen wir bereit (damm damm, damm damm)
Und verbringen gemeinsam Zeit (damm damm, damm damm)

Refrain: Feuer, Holz und Jurte brennt,
wenn man unser Zela kennt.
Jeder, jeder ist dabei
Feuer, Feuer frei.

Wenn ihr viele Zelte seht (damm damm, damm damm)
kommt her, denn es ist nie zu spät (damm damm, damm damm)

Refrain

Hiken, Spielen, lang aufbleiben (damm damm, damm damm)
Ding-Dong wählen und Briefe schreiben (damm damm, damm damm)

Refrain

Doch am hellsten brennt das Feuer (damm damm, damm damm)
in dem Herz von Teilis und Betreuer (damm damm, damm damm)

Refrain

© Matthias, Hartmut und Julian

Gedichte 2016
Hallo Philipp
du kleiner Pillipp,
du bist chillig.
Gib mir deine Handynummer,
sonst habe ich ganz viel Kummer.
Du machst uns zu Naschmäuler
du stopfst uns voll die Gäuler.
Lieber Donut,
wenn ich deinen Piratenbart seh
denk ich dran, wir sollten wieder saufen gehn,
du bist Donut & ich Kraft, lass uns
Panzer fahren gehn!

Hallo Eva,
du und Johannes, ihr seid wie Eva und Adam!
Du bist aber auch eine Madame sagt aber auch tam tam.
Deine Brille ist ganz toll. Und jetzt fällt mir nichts mehr ein,
dass war der letzte Reim.

Hey Eva,
an Adam bist du nicht gebunden
hast nun den Johannes gefunden.
Du hast ne wundervolle Brille,
hast sie sicher von Sybille.

Das Gedicht ist für Eva,
der Leiterin des Zela.
Mit deiner sexy Brille
siehst du aus wie Sibille.
Und Johannes, dein Mann,
macht sich an dich ran.
Denn zusammen macht ihr alles, was man machen kann.
Doch im Weg steht ihm Adam, denn der macht sich auch an dich ran.

Hallo Eva,
dein Adam ist Johannes,
dein Prachtstück deines Mannes.
Er trägt ne Brille mit einem Hauch von Vanille,
er leckt daran in der Stille.
Das ist sein guter Wille
er machst wie eine Bazille, mit der Brille.